Stammesgeschichte

Angefangen hat alles im Jahre 1965. Der hiesige Volksschullehrer W. Thome kam mit dem Vorschlag, eine Pfadfindergruppe in Hasborn aufzumachen, zu dem damaligen Pastor A. Holzer. Mit diesem Vorschlag rannte er bei Pastor Holzer, früher selbst einmal Pfadfinder, offene Türen ein. Der Ansturm bei den Pfadfindern war sehr groß, da bis dato kein anderer Verein Jugendarbeit durchführte.
Am Anfang waren etwa 20 Pfadfinder in drei Sippen aufgeteilt, von denen Stammeskurat Pastor Holzer die älteste leitete. Somit wurde im Juni 1965 der Stamm Hasborn beim Bundesamt der DPSG angemeldet.

Ein Jahr später, 1966, wurde das erste Zeltlager des Stammes in Braunshausen veranstaltet. Dieses Zeltlager dauerte drei Tage und bereitete allen einen großen Spaß. Im gleichen Jahr wurde die PSG, die Pfadfinderinnenschaft St. Georg, durch Marianne Heckmann in Hasborn gegründet.

Im Jahre 1968 wurde das zweite Stammeszeltlager in Rippig in Luxemburg veranstaltet.

Im Januar 1969 trat die DPSG zusammen mit der PSG durch ihren ersten Elternabend ins Licht der Öffentlichkeit. Dieser Elternabend war ein großer Erfolg für diese jungen Vereine. Im selben Jahr fand im Gasthaus “Zur Post” eine Krippenausstellung statt, die bei der Dorfbevölkerung sehr gut ankam.

Im Jahre 1971 fand ein wichtiges Ereignis für die DPSG statt. Nachdem sie die Jahre zuvor ihre Gruppenstunden in der Schule, im Pfarrhaus und sogar zeitweise in einem Raum des Rathauses abhielten, errichteten sie nun ihr eigenes Pfadfinderheim. Dieses Bauprojekt, das hauptsächlich durch Sammelaktionen finanziert wurde, ist in Eigenregie erstellt worden. Bei der Sammelaktion kamen ca. 6000,- DM zusammen, der Rest wurde von der Pfarrgemeinde zugeschossen.
Es sollte aber nicht vergessen werden zu erwähnen, dass hierbei viele freiwillige Helfer aus der Bevölkerung mit Rat und Tat zur Seite standen. In nur sechs Wochen der Sommerferien wurde der Bau des Heimes fertiggestellt. Aber nicht nur aus der Dorfgemeinschaft kam Hilfe, sondern auch vom Missionshaus durch Bruder Bonosus, der als Schreiner zur Seite stand. Dieses Heim wurde selbstverständlich auch der PSG zur Verfügung gestellt. Natürlich kam auch in diesem Jahr der Spaß nicht zu kurz. 56 Pfadfinder reisten acht Tage zum zweiten Mal nach Rippig. Unnötig zu erwähnen, dass es auch diesmal den Stamm in sich festigte.

1972 waren in der DPSG schon über 60 Pfadfinder Die Roverrunde wurde erweitert und neue Sippen gegründet, die von neuen Leitern geführt wurden. Auch fand eine Neuordnung des Stammes statt. Im Mai wurde das Holzhaus (Pfadfinderheim) seiner ersten Belastungsprobe ausgesetzt. Ein Tag der offenen Tür fand statt. Das Holzhaus hielt es aus. Im Juli dieses Jahres veranstaltete die DPSG ein Sommertest, das großen Anklang bei der Bevölkerung fand. Im November fand eine Ausstellung “3. Welt” statt, bei der auch 3.-Welt-Produkte verkauft wurden.

1973 im Juli fand eine Verkaufsaktion “3. WeIt – Hungerhilfe für West-Afrika” statt. Nach einem Jahr Lagerpause ging es dann im Sommer für eine Woche nach Luxemburg. Die DPSG und die PSG taten sich wieder zusammen und veranstalteten neben dem Elternabend jetzt auch im Herbst ihren ersten Altenabend. Zu erwähnen auch, dass ‘73 die DPSG eine Fahrt nach Verdun durchführte, um danach mit frischen Kräften im September die Aktion “Für das Leben” zu starten und somit 3722,60 DM an die entsprechende Gemeinschaft zu überweisen, die dafür sorgte, dass das Geld den Hilfsbedürftigen in Afrika zugute kam.

1974 im Februar zogen PSG und DPSG zugunsten der jüngeren Bevölkerung an einem Strang. Das Gasthaus “Zur Post” wurde zur Bütt umfunktioniert – der Kinderkarneval konnte stattfinden. Im August dieses Jahres fand die Aktion “Flinke Hände, flinke Füße” für Dahomey statt. Durch das erworbene Geld wurde ein Jugendwohnheim unter stützt, das gleichzeitig als Bildungszentrum diente. Drei Hasborner Pfadfinderinnen waren sogar vor Ort am Werk, Anni und Helga Löwen und Gertrud Groß.

1975, der Stamm Hasborn feiert sein 10jähriges Jubiläum. Stämme des Bezirkes Schaumberg wurden zu einem Zeltlager auf dem Bitschberg eingeladen. Die Hasborner Dorfbevölkerung konnte somit die Chance wahrnehmen, einen Einblick ins Lagerleben der Pfadfinder zu erhalten. Dieses l0jährige Jubiläum blieb den Pfadfindern in bester Erinnerung, wobei auch die erste Jugendmesse der DPSG in Hasborn eine Rolle spielte. Der bisherige Stammesvorsitzende Wolfgang Thome verließ den Stamm nach langjähriger Tätigkeit, wobei er aber allerdings nach seinem Ausscheiden immer noch mit Rat und Tat zur Seite stand.

1976 konnte im Stamm wieder eine Premiere stattfinden. Die Zeitschrift “He Du!” des Stammes erschien zum ersten Mal. Im Juli feierte die DPSG zusammen mit der JU auf dem Marktplatz ein Sommerfest. Kaum davon erholt, ging es im August zu einem Lager nach Dreisbach an der Saarschleife. Acht Tage lang war wieder Lagerleben angesagt, das allen natürlich gut gefiel. Im November führte die DPSG wieder den alljährlichen Eltern- sowie Altenabend durch. Und im Dezember wurde wieder eine Krippenausstellung veranstaltet.

Im Januar/Februar 1977 wurden neue Gruppen in den Stamm aufgenommen, der somit auf 80 Mitglieder in sieben Sippen anwuchs. Im Februar dieses Jahres fand die Wahl eines Stammesvorstandes und eines Stammeskuraten statt. Pastor Holzer wurde von Pastor Buschmann in seinem Amt als Kurat des Stammes abgelöst, und H.-A. Baus wurde zum Stammesvorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter wurde Willi Wagner. Im September fuhren Mitglieder der DPSG nach Frankfurt und besichtigten dort die IAA. Es fand sich auf dieser Messe leider kein großzügiger Sponsor, und da das nötige Kleingeld fehlte, kehrten sie ohne Fahrzeug für den Stamm zurück.

Im Juni 1978 diente der Sportplatz in Hasborn als Veranstaltungsort für das Sommerfest, das wiederum bei der Bevölkerung großen Anklang fand. Zwei Monate später, im August, konnte der Wunsch vieler in der DPSG nach einem Lager erfüllt werden. Man fuhr nach Zellhof und verbrachte dort einige schöne Tage. Durch diese psychische Stärkung konnten wieder im Dezember Altenabend sowie Elternabend angeboten werden.

1980 kam wieder eine einschneidende Veränderung im Leben der Pfadfinder. Diesmal stand der Umzug in die ehemaligen Umkleidekabinen am Sportplatz im Mittelpunkt des Jahresgeschehens. Die Räume wurden, soweit es die Mittel zuließen, umgebaut und eingerichtet, wobei sich einige dieser Maßnahmen längere Zeit hinzogen. Im September konnte somit durch ein Sommerfest das neue Domizil der Hasborner Pfadis eingeweiht werden. Zu erwähnen wäre noch, dass das Holzhaus neben dem Pfarrhaus wegen Sturm- und Wetterschäden abgerissen werden musste.

Im Dezember 1982 fand wie jedes Jahr der Elternabend statt, wobei das Bemühen der Pfadfinder an diesem Abend wie in den Jahren zuvor schier grenzenlos war.

Das Jahr 1983 verlief ohne große Aktionen, was aber nicht bedeutete, dass “tote Hose” angesagt war. Ein Pfingst- und natürlich auch ein Sommerlager wurden durchgeführt.

1984 wurde der bis hierhin als Stammesvorsitzende fungierende Hans-Albert Baus von Franz-Josef Löwen abgelöst. Natürlich wurden auch in diesem Jahr ein Pfingstlager sowie ein Stammeslager durchgeführt.

1985 feierte die DPSG Stamm Hasborn-Dautweiler ihr 2ojähriges Bestehen. Das Ganze begann Freitag abends mit einem Bauernturnier, zu dem zahlreiche Wettkampfteams antraten.
Samstags wurde die Veranstaltung mit der Vorabendmesse weitergeführt, die unter dem Motto “Leben in Hoffnung” stand. Beim anschließenden Kommers in der Kulturhalle wurden durch Peter Hausenstein Sinn und Zweck der Pfadfinderbewegung dargestellt. Der Stammesvorsitzende Franz-Josef Löwen und der Diözesanvertreter Hausenstein ehrten Wolfgang Thome, Hans-Albert Baus und Willi Wagner durch Aushändigung von Ehrenurkunden und Ehrennadeln.
Am nächsten Tag schloss sich am Pfadfinderheim ein Frühschoppenkonzert mit dem Schaumberg-Tanzorchester an. Der Schirmherr Finanzminister Hans Kasper wurde vom Stammesvorsitzenden zum Ehrenpfadfinder ernannt. Nach dem Mittagessen schloss sich ein bunter Nachmittag an, der gegen Abend gemütlich ausklang. An diesem Wochenende wurden natürlich auch die Stämme des Bezirkes zu einem Lager eingeladen. Fünf Stämme nahmen diese Einladung dankend an.

1987, die Pfadfinder haben vom Umziehen die Nase immer noch nicht voll. Im Dachgeschoss des ehemaligen Schwesternhauses werden die Räume den Pfadfindern zur Verfügung gestellt. Und, wie sollte es anders sein, wieder hieß es einmal umbauen. Alle Pfadfinder halfen auch diesmal wieder dabei, die Räume zu dem umzubauen, was sie heute sind.

1989 wurden Franz-Josef Löwen als Stammesvorsitzender und Pastor Buschmann als Stammeskurat nach langjähriger Tätigkeit im Stamm nicht ohne Wehmut verabschiedet. Neuer Stammesvorsitzender wurde Joachim Finkler, und das Amt des Stammeskuraten übernahm Pastoralreferent Peter Moosmann. Zum ersten Mal in der Geschichte des Hasborner Stammes wurde nun endlich eine Frau zweiter Vorsitzender. Dieses Amt wurde von Silvia Graus angenommen.

1990 stand das 25jährige Bestehen des Stamm Hasborn im Mittelpunkt. Die DPSG nahm dies zum Anlass, die Stämme des Bezirkes Schaumberg/Blies zu einem Zeltlager einzuladen. Natürlich fand dieses Lager am Fuße des Schaumberges statt, sozusagen im “Kern” des Bezirkes.

Beim Orgelweihfest am 26. Mai 1991 beteiligte sich die DPSG mit einem Salatbuffet. Am 01. 06. fand eine Versprechensfeier statt, die für einige die Aufstufung vom Pfadfinder zum Rover bedeutete. Am 26.-29. 07. ging es dann anlässlich eines Zeltlagers auf den Bitschberg. Dieses Mal waren die Transportmittel zwar moderner, aber ansonsten fehlten weder Donnerbalken noch selbstgebaute Waschstellen und Filter, und sogar ein funktionsfähiger Grill wurde selber gebaut. Höhepunkt des Lagers waren die römischen Gladiatorenkämpfe. Zwei Monate später, am 29. 09., beteiligte sich die DPSG am Hungermarsch in St. Wendel sowie im Dezember am Weihnachtsmarkt in Hasborn.

1992 begann für die Pfadfinder mit einer Teestube und gleichzeitigem Faschingsfest. Im Juli wurden die Pfadfinder von den Leitern zu einem Geländespiel nach Heddert “entführt”, d.h., sie wussten zuerst gar nicht, wo sie waren. Im Spätsommer wurde dann in Reipertswiller in der Nähe von Bitche ein Lager veranstaltet. Der ganze Stamm kam sich in diesem Zeltlager näher und kam mit neuer Motivation zurück.

Im Frühjahr 1993 fuhren einige Mitglieder des Stammes zum Bezirkstag auf den Hunnenring. Dort bot sich die Chance, mit anderen Stämmen in engeren Kontakt zu treten, was auch nach anfänglichem Zögern zustande kam. In den Sommerferien kam zusammen mit den neuen Wölflingen ein Zeltlager auf dem DPSG eigenen Zeltplatz in Jägersburg zustande. Aufgrund der widrigen Wetterumstände wurden einige Bewohner der Zelte dazu verdonnert, Wasserschutzgräben zu ziehen und Wäsche zum Trocknen aufzuhängen. In diesem Jahr fand auch eine Versprechensfeier statt, bei der neue Wölflinge aufgenommen wurden, Leiter ihr Versprechen ablegten und einige Gruppen aufgestuft wurden. Zu diesem Termin waren natürlich auch alle Eltern herzlich eingeladen, die diese Einladung nutzten, um nähere Informationen über die DPSG und die neuesten Ereignisse im Stamm zu erhalten. Auch wurde 1993 erstmals bei der Weihnachtsfeier im Dezember festgestellt, dass unser großer Raum für eine solche Anzahl junger Leute etwas klein war.

1994 wurde für die Wölflinge das Diözesanzentrum in Heddert zu einem Erlebnis. Zum ersten Mal fuhren sie zu einem “Wölflingslager”, das unter dem Motto “Indianer” stand. Die älteren Pfadfinder wurden mit einem Zeltlager in Westernohe “überrascht”, das bei allen, die mitfuhren, einen bleibenden Eindruck hinterließ. Die DPSG beteiligte sich im Spätsommer dieses Jahres am 2. Hasborner Dorffest. Vorher jedoch wurde am “Tag der Begegnung” der Pfarrgemeinde von der DPSG ein Mittagessen nach der Herz-Jesu-Prozession angeboten. Die Beteiligung an Hungermärschen und der jährlich stattfindenden Bolivienkleidersammlung wurde und wird von der DPSG gern angenommen.

1995 konnte der Stamm sein 30-jähriges Jubiläum feiern. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde ein großes Stammesfest durchgeführt, wozu das ganze Dorf eingeladen wurde. Es entstand eine Festschrift und eine kurze Stammeschronik. Außerdem waren wir Ausrichter einer Disco in der Kulturhalle in Hasborn. Erstmals wurden im Jubiläumsjahr Frühschichten angeboten. Frühschichten sind früh-morgendliche Wortgottesdienste. Diese wurden von einzelnen Gruppen vorbereitet und durchgeführt. Im Anschluss gab es dann für alle ein gemeinsames Frühstück im Schwesternhaus. Natürlich waren wir auch wieder verantwortlich für die Bolivienkleidersammlung in Hasborn.

Das Jahr 1996 steht im Zeichen der Vorstandswahlen. Christof Scholl wird zum Nachfolger von Joachim Finkler als Stammesvorsitzender gewählt, Gemeindereferentin Maria Späth wird Kuratin. Die Pfadfindergruppe nimmt am Ardèche-Hike der Bezirkspfadinderstufe teil.

1997 wurde wieder ein Stammeszeltlager durchgeführt. Der Stamm verbrachte fast eine ganze Woche auf dem Jugendzeltplatz in Bischofsdrohn bei Morbach. Neben der Versprechensfeier standen wieder die Teilnahme am Pfarrfest, dem Weihnachtsmarkt und die Durchführung der Bolivienkleidersammlung auf dem Programm. Erstmals nahm der Stamm an der Aktion “Friedenslicht aus Bethlehem” teil. Das Licht wurde in Luxemburg abgeholt und in den Christmetten an Heilig Abend und in mehreren Altenheimen in der Umgebung verteilt.

Ein Wechsel im Vorstand stand 1998 an. Silvia Weber nach 10-jähriger Vorstandstätigkeit und Christoph Scholl schieden aus ihren Ämtern aus. Jochen Thome wurde zum Nachfolger gewählt. Für die neu gegründete Siedlung in Illingen übernahmen wir die Patenschaft. Erstmals wurde der Bezirkstag in Hasborn durchgeführt. Der Tag stand unter dem Motto “Wenn ich König/in von Deutschland wär…” Neben der Weihnachtsfeier nahmen wir wieder an der Aktion “Friedenslicht aus Betlehem” teil.

1999 wurde erstmals mit anderen Vereinen, die Jugendarbeit in Hasborn betreiben, eine Waldsäuberungsaktion in den umliegenden Wäldern durchgeführt. Erstmals wurde auch wieder ein Bezirkszeltlager durchgeführt. Die Stämme St. Wendel, Neunkirchen und Hasborn sowie die Siedlung Illingen verbrachten die Pfingsttage gemeinsam in Mauel bei Bitburg. Der Stamm nahm an einer Anti-Atomkraft-Demonstration in Perl-Apach teil, wo das längste Demo-Transparent entstehen sollte. Bolivienkleidersammlung, Weihnachtsmarkt und Weihnachtsfeier waren ebenfalls wieder gelungene Aktionen des Jahres.

Im Jahr 2000 feierte der Stamm sein 35-jähriges Bestehen mit einem großen Fest, zu dem auch alle Ehemaligen eingeladen waren. Erstmals seit 10 Jahren wurde wieder ein Stammeselternabend durchgeführt. Höhepunkt des Jahres war das gemeinsame Pfingstwochenende des Stammes in Welschbillig-Träg mit ca. 50 Teilnehmern. Die Siedlung Illingen, für die der Hasborner Stamm die Patenschaft übernommen hatte, wird zum Stamm ernannt. Die Rover des Stammes unternehmen ein 2-wöchiges Hike durch Schottland. Im Herbst wird für alle Interessierten eine meditative Nachtwanderung angeboten. Die Teilnahme am Pfarrfest und am Weihnachtsmarkt ist mittlerweile schon fast zur Gewohnheit geworden. Alexander Henkes wurde auf der Stammesversammlung, die unter dem Thema “Asterix und Obelix” stand, zum Vorsitzenden gewählt. Zur schönen Tradition wird auch die Aktion “Friedenslicht aus Betlehem”. Um möglichst vielen die Aktion näherzubringen, wurde das Licht diesmal direkt an alle Haushalte in Hasborn gebracht.

Die Rover des Stammes veranstalten 2001 eine Disco für alle Rover und Leiter im Bezirk, die Resonanz war überwältigend. Das Stammeszeltlager fand an Pfingsten in Hauenstein im Pfälzer Wald mit 40 Teilnehmern statt. Im Rahmen der Versprechensfeier wurde die offizielle Stammeschronik vorgestellt. Auf der Stammesversammlung wurde über das Design des offiziellen Stammesaufnäher entschieden. Die Rover sind in den Herbstferien auf Korsika unterwegs. Die Bolivienkleidersammlung wird wieder vom Stamm durchgeführt, wobei erstmals vom BDKJ eine Verladestelle mit LKW in Hasborn eingerichtet wurde. Die Teilnahme am Weihnachtsmarkt der Gemeinschaft der Ortsvereine sowie die Aktion “Friedenslicht aus Betlehem” runden das pfadfinderische Jahr ab.

2002 fand das Bezirkszeltager in Rhens am Rhein mit mehr als 150 Teilnehmern statt. Der erste offizielle Stammesaufnäher wird vorgestellt. Beim Stammesfest mit Versprechensfeier legen knapp 50 neue Wölflinge ihr Pfadfinderversprechen ab. Die Stammeshomepage entsteht und ist unter www.dpsg-hasborn.de.vu im Internet erreichbar. Auch standen in diesem Jahr die Teilnahme am Pfarrfest und Weihnachtsmarkt sowie die Durchführung der Bolivienkleidersammlung auf dem Programm.

Höhepunkt des Jahres 2003 war das Stammeslager in Wiltz (Luxemburg) an dem 73 Hasborner Pfadfinderinnen und Pfadfinder teilgenommen haben. Bei diesem Lager wurde erstmals konsequent die Kindermitbestimmung durchgeführt. Ein Lagerrat bestehend aus einem Vertreter je Gruppe wurde vor, während und nach dem Lager in Planung, Durchführung und Reflexion eingebunden.
In der Vorbereitung des Lagers entstand das erste offizielle Stammesliederbuch, das z.B. die gemeinsamen Lagerfeuerabende bereichern soll. Die Versprechensfeier, die eigentlich im Lager stattfinden sollte, musste aufgrund des schlechten Wetters verschoben werden. Die Aktion wurde ein paar Wochen später am Schwesternhaus nachgeholt. Nach der Gründung einer neuen Wölflingsgruppe zählt der Stamm erstmals seit langer Zeit wieder mehr als 100 aktive Mitglieder. Mit allen Eltern wurde im September ein gelungenes Stammesfest am Schwesternhaus gefeiert. Gegen Ende des Jahres startete eine große Renovierungsaktion in unseren Räumlichkeiten. Die Bibliothek sowie die beiden Wohnzimmer wurden komplett renoviert. Weitere Maßnahmen wurden für das kommende Jahr geplant. Außerdem waren wir bei Pfarrfest, Bolivienkleidersammlung und Weihnachtsmarkt aktiv. Auf der Stammesversammlung kurz vor Weihnachten wurde Stephan Groß als Nachfolger von Alexander Henkes zum Stammesvorsitzenden gewählt. Anne Backes wurde anschließend zur Referentin des Vorstandes berufen. Zum Jahresabschluss brachten wir wieder das Friedenslicht aus Betlehem nach Hasborn.
Bezirksmäßig war Hasborn in diesem Jahr stark involviert. Bezirksversammlung und ein Bezirks-Jufi-Aktionstag fanden in Hasborn statt. Die Pfadfindergruppe nahm an der Korsikatour der Pfadfinderstufe des Bezirks teil. Mittlerweile gibt es im Bezirk Schaumberg-Blies nur noch vier aktive Stämme, die teilweise auch mit Personalproblemen zu kämpfen haben. Infolgedessen wurde eine bezirksübergreifende Zusammenarbeit mit dem Bezirk Saar-Hochwald initiiert. Zukünftig sind gemeinsame Aktionen, gemeinsame StavoRunden sowie Bezirkskonferenzen angedacht.